Profil

Trotz aller widersprüchlicher und schwieriger Entwicklungen in „den Medien“ stehen einige Bereiche des Journalismus für Werte und Überzeugungen, die in meinem Leben treibende Kräfte waren und sind: das freie Wort, Courage und Reflektion.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten bin ich dem Journalismus fest verbunden:

# als Auslandsreporter, Redakteur und Mitherausgeber

# über wissenschaftliche Arbeit und Analyse des Berufsfeldes

# als Projektleiter und Fundraiser
(für ein Dutzend anspruchsvolle, vor allem internationale Journalisten- und Recherche-Projekte)

# als Mitglied in Fach- und Kontrollgremien etwa im European Fund for Investigative Journalism, im Rundfunkrat der Deutschen Welle oder als Vorsitzender von Africa Vagabonds.

# mit Seminaren, Workshops und Vorträgen.

Als Reporter und Wissenschaftler war ich in 25 afrikanischen Ländern unterwegs, unter anderem in der DR Kongo, Mali, Niger, Nigeria, Somalia und Südsudan (siehe Rubrik „Afrika“). Verständnis für den Kontinent bekam ich durch zahlreiche Reisen, Recherchen und mein Afrikanistik-Studium; Schwerpunkte Ökonomie, Politik und Kulturen Afrikas.

Als federführender Projektkoordinator konzipierte und etablierte ich von 2012 bis 2016 zusammen mit den Häusern Gruner + Jahr und Axel-Springer und mit Unterstützung aller demokratischen Fraktionen im EU-Parlament sowie der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig das European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF), eine pan-europäische Genossenschaft (SCE), in der sich mehr als 20 europäische Organisationen zur Verteidigung der Pressefreiheit zusammenschlossen. Parallel transformierte und internationalisierte ich als Wissenschaftlicher Direktor das Leipziger Institut für Journalismusforschung (IPJ) zum Europäischen Zentrum für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJC). Valides akademisches Arbeiten – qualitativ wie quantitativ – und engagiertes Lehren gehören zu meinen Standards. Über zehn Jahre lehrte ich unter anderem an der Universität Leipzig beispielsweise “Methodisches Recherchieren” und “Redaktionelles Entscheidungshandeln.”

Ersten handfesten journalistischen Erfahrungen in abgelegenen ländlichen Redaktionen Sachsens vor 25 Jahren folgten ein Tageszeitungsvolontariat und das Studium der Journalistik, Afrikanistik und Massenkommunikation in Leipzig und Kampala/Uganda. Als Redakteur kam ich zunächst zu MESSAGE, wurde dort leitender Redakteur und bin heute Mitherausgeber, der an der Universität Hamburg angesiedelten Fachpublikation, die sich hintergründig und kritisch mit Journalismus auseinandersetzt. Die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung, das ARD-Politmagazin Monitor, Der Spiegel, Die Zeit, der TV-Sender Phoenix und zahlreiche Regional- und Fachmedien veröffentlichen meine Arbeiten, Fotos, Filme und Reportagen.

Zwischen Tuaregs in Agadez, Niger (c) 2018
Zwischen Tuaregs in Agadez, Niger 2018 (c) Lutz Mükke
European Media Freedom Conference 2015 (c) ECPMF
European Media Freedom Conference 2015 (c) ECPMF

Meine Bücher „Korrespondenten im Kalten Krieg“ und „Journalisten der Finsternis“ setzen sich hintergründig mit Auslandsjournalismus auseinander. „Wie die Medien zur Freiheit kamen“ (Mitherausgeber) beschreibt den Systemwechsel ostdeutscher Massenmedien vom Sozialismus zum Kapitalismus. Unter dem Menüpunkt „Angebote“ finden Sie auch dazu spannende Vortrags- und Seminarangebote.

Die Branche anerkannte meine Arbeit mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus sowie dem Natali-Lorenzo-Preis für Entwicklung und Menschenrechte sowie mit etlichen anerkannten Forschungs- und Journalistenstipendien, so 2017 und 2019 zwei Mal mit dem höchst dotierten  Recherchestipendium Deutschlands, vergeben von einer Jury berufen vom Journalistenverein „Fleiß und Mut.“

 

Mitgliedschaften und Ämter
Mitglied im Rundfunkrat der Deutschen Welle, ehemaliges langjähriges Beiratsmitglied im European Fund for Investigative Journalism, Netzwerk Recherche, Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Deutscher Journalisten Verband, European Centre for Press and Media Freedom

 

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